Reise nach Italen

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Hallo zusammen,

Leider habe ich hier lange nichts mehr geschrieben. Ich bastle gerade an einigen meiner Ideen und bin wie immer für Neues unterwegs.

Wir waren letzte Woche mit dem Zug in Italien unterwegs. Genauer gesagt in Bologna und im Cinque Terre.

In Bologna haben wir sehr fein gegessen und lange Spaziergänge unter den Arkadensäulen gemacht. Bologna ist eine wunderbare und zugleich völlig unterschätzte Stadt in der Emilia Romagna, die im Schatten ihrer weltberühmten Schwestern wie Rom, Venedig oder Florenz von der internationalen Touristenschar oft übersprungen wird. Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass Bologna im Hochmittelalter (ca. 1050 – 1250) zu den zehn größten Städten der Welt zählte. 180 Türme zählte die Stadt im 12. Jahrhundert und war damit sozusagen das Manhattan des Mittelalters. Im Laufe der Jahrhunderte sind jedoch viele eingestürzt, gesprengt oder abgetragen worden. Heute zählt Bologna „nur“ noch 20 Türme, u.a. den berühmten Asinelli-Turm, der bis zum Bau des Stephansdoms in Wien als das höchste Gebäude Europas galt. Altertümliche Lampen malen schwache Lichtkreise in die Finsternis. Studenten bestimmen das Stadtbild von Bologna, schließlich leben dort rund 100.000 Hochschüler. Und das ist für eine 400.000 Einwohnerstadt erstaunlich viel, würde ich behaupten.

Nach Bologna ging es weiter mit dem Zug Richtung Cinque Terre. Über Trenitalia haben wir online günstige Tickets erstanden und waren erstaunt, wie gut und beinahe pünktlich wir in Italien von A nach B kamen. Das Cinque Terre ist ein Nationalpark, der aus fünf verträumten, malerischen und bunten Dörfern besteht. In den fünf Dörfer Riomaggiore, Manarola, Cornigilia, Vernazza und Monterosso leben nur um die 7000 Menschen. Die Region wird geschützt, es darf nichts gebaut oder verändert werden. Seit 1997 zählen die Cinque Terre zur UNESCO Welterbe. Es führt eine Zugstrecke mit vielen Tunneln entlang der Dörfer so dass Du easy von A nach B reisen kannst. Im März sind leider die Wanderwege unten an der Küste geschlossen, dafür hat es noch wenige Touristen. Es fühlte sich richtig gut an, die Meerbrise und die Sonne auf der Haut zu spüren und dabei einen Aperol Spritz zu schlürfen.

Jetzt bereite ich mich auf die nächsten Wanderziele und den Sommer in Zürich, vor. Seid gespannt!

Walter

Walter Schweizer